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In meiner künstlerischen Arbeit bringe ich Beobachtungen, Reflektionen und Assoziationen zusammen, die ich als Fußnoten verstehe. Sie beziehen sich auf Alltägliches und der klinisch-kunsttherapeutischen Arbeit zusammen.
Die Arbeiten in Material und Wort verorteten sich  an der Schnittstelle zwischen dem vordergründig, beiläufigem Reagieren und Handeln, dem Eingebettetsein in eine Routine und dem der hintergündig organisierenden Gefühle und Gedanken - bewusst oder unbewusst. Im Inneren/ im Äußeren ein Oszillieren zwischen Sicherheit und Verunsicherung von Emotionen, Körperlichkeit und Wahrnehmung.
Die Objekte, Installationen (Variation Alltäglichkeit) (Zwischen dem Hier und dem Anderen ist Raum) und Wortsetzungen/ Texte (Fußnotenedition) sind


Das Formenvokabular der Werkgruppe „Variation Alltäglichkeit“ und der Installation „Zwischen dem Hier und dem Anderen ist Raum“ erinnert an alltägliche Gegenstände und Situationen des privaten Wohnraums. Der Kontext der Textarbeit 15 (raster)  ist konkret in einer Wohnung verortet. Ein erzählendes Ich erkundet mögliche strukturelle Facetten seiner Umgebung, währenddessen seine Wahrnehmung selbst zum Bestandteil der Beobachtung wird.


Gedanken zur Arbeitsweise mit Material & Wort:

Fliesen, Hängungen und Gestelle aus Keramik; Objekte aus gestricktem und geknüpftem Mohair. Das Formenvokabular erinnert an Gegenstände und Situationen des privaten Raums. Ideen des Alltäglichen. Wahrnehmungen und Handlungen finden ihren Platz. Scheinbar abwesend, sichtbar anwesend - Variationen, Wiederholungen. In den Arbeiten von Katharina Beesk finden konkrete Beobachtungen und assoziative Bilder zueinander. Innerhalb dessen findet ein Oszillieren zwischen Sicherheit und Verunsicherung statt. Emotionen, Körperlichkeit, Gedanken, Erinnerungen. Seriell gefertigte Rauten und Quadrate aus gebranntem Ton begegnen prozesshaft gewachsenen Objekten aus Wolle, Armierungsgewebe und keramischen Rohrfragmenten. Das Verbindungselement ist Farbe. Die Arbeitsweise variiert zwischen routinierten Abläufen und der Loslösung einer Stringenz. In der Auseinandersetzung mit Alltäglichem in Wort und Text findet diese Verschiedenheit in der künstlerischen Übersetzung Entsprechung. Ein erzählendes Ich erkundet zeitweilig analysierend, dann wieder poetisch strukturelle Facetten seiner Umgebung, währenddessen seine Wahrnehmung selbst zum Gegenstand der Beobachtung wird. Beide - Plastizität und Sprache – stehen im Entstehungsprozess wechselwirkend in Beziehung, geben sich gegenseitig Impulse. So steht als Ausgangspunkt eine in Worte gefasste Beobachtung; ein Material, eine mit ihm assoziierte Handlung. Die gestalterische Erfahrung wandert in eine Setzung von Worten auf einer Seite, erweitert oder vertieft sich gedanklich, verkettet sich mit Anderem. In Sprache Gefasstes initiiert wiederum Handlung mit Material, Farbe und Form.

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Keramik / Ton
Textil / Wolle / Mohair
Metall / Edelstahl
Nylon / Wäscheleine
Latex
Armierungsgewebe
Farbe / Tusche / Tinte / Pastell / Ölpastell
Fett / Öl
Puder / Stein / Pigment
Papier
Wort


 

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